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Zurück 06.07.2021

Dashboards für die Erleichterung der Verwaltung des Unternehmens

Factory5 verwendet täglich Dashboards, um die Aktivitäten des Unternehmens zu verwalten. Diese Informationen werden aus der von Odoo entwickelten Produktionsplattform extrahiert. Alle Produktionsdaten sind abrufbar und erlauben es, auf einen Blick die laufenden Prozesse im Unternehmen zu visualisieren (Umsatz, Fertigungsstatus der Maschinen ...).

«Diese Daten ermöglichen es uns, täglich zu diskutieren, und zwar mit aktuellen Informationen für jedes Team im Unternehmen. Prozess für Prozess ermöglichen uns diese Tabellen, die Abläufe zu optimieren», so Samuel Vuadens. Sie optimieren die Arbeit der Mitarbeitenden. «Derzeit verbringen wir wenig Zeit mit langfristiger Planung. Die meisten unserer Probleme werden täglich gelöst, dank der Dashboards, welche Probleme berücksichtigen, die seit dem Vortag aufgetreten sind. Sie erleichtern auch den Austausch zwischen Menschen, zwischen den verschiedenen Berufsgruppen.»

Nach der Erfahrung von Samuel Vuadens ist es für die Integration von Dashboards in ein Unternehmen wichtig, eine Person zu haben, welche die interne Organisation versteht. «Das war nicht an einem Tag erledigt und einige Mitarbeiter mussten die Dynamik mitbringen. Neben den technischen Aspekten der Dashboards muss auch die menschliche Komponente berücksichtigt werden.»

 


Keine E-Mails und ungeplante Diskussionen mehr
«Vor den Dashboards schickten wir uns gegenseitig viele interne E-Mails, wir hatten den ganzen Tag über Diskussionen in bestimmten Bereichen der Fabrik. Tatsächlich haben wir nicht viel gelöst, sondern sind einfach mit dem Strom geschwommen. Und vor allem hatten wir keine klare Linie, um das Team koordinieren zu können.»

Die Implementierung erfolgte schrittweise. «Wir brauchten für einige Tage externe Unterstützung, um die Dashboards und die Managementlösung einzurichten. Diese Unterstützung war auf die agile Entwicklung spezialisiert. Es ist komplizierter zu implementieren, wenn der Anstoss allein vom Chef kommt», sagt Samuel Vuadens. Aber grundsätzlich sei es gut, wenn man sich Unterstützung holen könne. Factory5, das zu den Pionieren gehörte, hat das meiste davon selbst gemacht. Heute arbeitet das KMU direkt mit Odoo. «Es ist machbar, vor allem über Online-Kurse. Aber auch für grössere KMUs ist es möglich, eine schlüsselfertige Plattform zu erhalten.»  

Es dauerte jedoch etwa sechs Monate, um das gesamte Team von der Relevanz der eingeführten Tools zu überzeugen. Mit den IT-Tools und der Logik an Ort und Stelle war dieses halbe Jahr notwendig, um die Prozesse laufen zu lassen und die Verbindung zwischen den Teams herzustellen.
 

Kostengünstige Implementierung
Eine Vielzahl von Werkzeugen und Anwendungen für die gesamte Unternehmensführung sind über die gleiche Plattform und in einer vernetzten Weise verfügbar. Die Liste der vernetzten Prozesse bei Factory5 ist lang: Vertrieb, Website, Shop, EDM, IoT, E-Learning, Einkauf, Support, Projektmanagement, Buchhaltung, Qualität, Life-Cycle-Management, Zeit- und Urlaubsstempel, Spesenabrechnungen, Aussendienst, E-Mail-Marketing, Events, Management, Fuhrpark und Personalbeschaffung.

Und das alles zu einem vernünftigen Preis: Factory5 gibt derzeit 46 Franken pro Monat für seine 25 «User» für alle Prozesse des Unternehmens aus. Hinzu kommen Forschungs- und Entwicklungskosten für neue Anwendungen (zwischen 5000 und 10’000 Franken pro Jahr).

Diese Dashboards und die Einführung der Management-Plattform haben zu einem enormen Produktivitätsgewinn und einer gemeinsamen Vision innerhalb des Unternehmens geführt. Auch Kunden können über die Plattform interagieren. «Ich habe jetzt mehr Ruhe, wenn es darum geht, das Geschäft zu führen. Die Daten sind für alle verfügbar und sehr vollständig, so dass es einfach ist, zur Quelle zurückzugehen und zu sehen, was falsch gelaufen ist.» Laut Samuel Vuadens wird das Management noch einfacher werden, wenn sich künstliche Intelligenz durchsetzt.


Programm « Digitalisierung in der Maschinenindustrie (MEM) »
Die Digitalisierung in der Maschinenindustrie (MEM) im Wallis fördern. So lautet das Hauptziel des MEM-Programms, das im Frühjahr 2021 von der Stiftung The Ark lanciert wurde. Das Programm basiert auf einer 2020 durchgeführten Studie über den Stand der Digitalisierung von KMU im Wallis. In diesem Bereich sind noch Fortschritte möglich. Das neue Programm von The Ark, das sich vor allem an KMUs der MEM-Industrie richtet, bietet finanzielle Unterstützung und proaktives Coaching in drei Schlüsselbereichen.


 

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